Leinen

Leinen zählt zu den ältesten Textilfasern und wird aus dem Stängel der Flachspflanze gewonnen. Die Fasern sind vergleichsweise steif und ungleichmäßig, was dem fertigen Gewebe seine charakteristische, leicht raue Struktur verleiht. Anders als Baumwolle oder synthetische Fasern nimmt Leinen Feuchtigkeit besonders gut auf und gibt sie schnell wieder ab.

Für Hemden bedeutet das ein kühlendes Tragegefühl an warmen Tagen, da der Stoff Luft gut zirkulieren lässt. Der Nachteil liegt in der ausgeprägten Knitterneigung, Leinenhemden bekommen schon nach kurzer Tragezeit sichtbare Falten. Das gilt in der Regel als Teil des natürlichen Looks und nicht als Mangel, wer es glatter mag, greift zu Mischgeweben mit Baumwollanteil.

Wie du Leinenhemden richtig pflegst und kombinierst, erklärt der Leinenhemd-Ratgeber. Einen Überblick über weitere Sommerstoffe wie Seersucker findest du im Lexikon.

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