Die Umschlagmanschette, auch französische Manschette genannt, ist etwa doppelt so lang wie eine gewöhnliche Manschette und wird vor dem Anziehen einmal umgeschlagen. Statt fester Knöpfe besitzt sie an beiden Lagen Knopflöcher, durch die ein loser Manschettenknopf gesteckt wird, um die beiden Stofflagen zusammenzuhalten.
Wegen des zusätzlichen Aufwands beim Anlegen und der sichtbaren Manschettenknöpfe gilt die Umschlagmanschette als formellste Variante und wird vor allem zu Anzug, Smoking oder bei festlichen Anlässen getragen. Der Manschettenknopf selbst bietet Raum für einen persönlichen Akzent, etwa in Material oder Form, während der Rest des Hemdes schlicht bleibt. Für den Alltag im Büro ist die Umschlagmanschette weniger praktisch, da sie ohne passende Manschettenknöpfe nicht getragen werden kann.
Mehr zum passenden Verschluss erklärt der Eintrag Manschettenknopf. Wie sich formelle von legeren Manschetten unterscheiden, zeigt der Ratgeber Hemd zum Anzug, eine lockerere Alternative beschreibt Sportmanschette.
