Ärmellänge

Die Ärmellänge wird von der Mitte des Rückens am Halsansatz über die Schulter, den Oberarm und den Ellbogen bis zum Handgelenkknochen gemessen. Üblich sind bei Herrenhemden Längen von etwa 62 bis 68 cm, je nach Körpergröße und Armlänge. Das Maß steht häufig zusammen mit der Kragenweite auf dem Etikett, zum Beispiel als Kombination aus beiden Zahlen, und wird deshalb beim Kauf meist gemeinsam mit ihr betrachtet.

In der Praxis entscheidet die Ärmellänge darüber, ob der Ärmelsaum am Handgelenk endet oder darüber beziehungsweise darunter sitzt. Unter einem Sakko sollte die Manschette laut gängiger Konvention etwa ein bis zwei Zentimeter unter dem Jackenärmel hervorschauen, weshalb Businesshemden oft etwas länger geschnitten sind als Freizeithemden. Ist der Ärmel zu kurz, rutscht die Manschette bei Bewegung nach oben, ist er zu lang, staucht sich der Stoff am Handgelenk und wirkt unordentlich.

Wie die passende Länge ermittelt wird, erklärt der Ratgeber Hemdgröße ermitteln im Detail. Ergänzend beschreibt der Eintrag Manschette, wie der Ärmelabschluss selbst aufgebaut ist, und wer das Hemd zu Anzug und Sakko trägt, findet weitere Hinweise unter Hemd zum Anzug.

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