Beim Bügeln eines Hemdes wird der Stoff durch Hitze und Feuchtigkeit kurzzeitig weicher gemacht und anschließend in glatter Form fixiert. Damit am Ende keine neuen Falten entstehen, wird meist in einer festen Reihenfolge gearbeitet, beginnend bei kleinen Teilen wie Kragen und Manschetten, danach die Ärmel und zuletzt die großen Flächen von Rücken und Vorderteil.
Die passende Temperatur richtet sich nach dem Material, reine Baumwolle verträgt in der Regel höhere Hitze als Mischgewebe mit Kunstfaseranteil, Dampf erleichtert das Glätten zusätzlich. Wird zu heiß oder mit zu viel Druck gebügelt, können empfindliche Stoffe glänzend werden oder Knopfleisten Abdrücke bekommen.
Eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung bietet der Ratgeber Hemd richtig bügeln. Wer den Aufwand reduzieren möchte, findet Alternativen im Eintrag Bügelfrei.
